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JobSpezial Oktober 2008
Jobmessen: Masse statt Klasse?
Checkliste durch den „Jobmessen-Dschungel“

1. Zielgruppe

Für Bewerber: Eine gute Jobmesse erkennst Du an ihrem klaren Auftritt gegenüber Bewerbern: Wer ist erwünscht, welche Qualifikation soll er mitbringen. Slogans nach dem Motto „Kommt doch alle vorbei, ist für jeden was dabei“ ziehen nicht! Warum: Du willst wie alle anderen auch passgenaue Ansprechpartner für Deine Studienrichtung und für keine andere sonst!

Für Unternehmen: Die Ansprache ihrer Zielgruppe ist von entscheidender Bedeutung! Holen Sie sie ab, etwa per Leitfaden, der nicht nur Ihre Stellenangebote enthält, sondern auch die Perspektiven, die sich damit verbinden.

2. Kosten

Für Bewerber: Es ist Standard, dass Dir als Besucher einer Jobmesse außer den Fahrtkosten keine weiteren Auslagen abverlangt werden. Zudem sind Warm-Up-Phasen vor der Messe die Regel, gelegentlich aber mit Online-Registrierungen verbunden.

Für Unternehmen: Achten Sie auf die Qualität der Kandidaten sowie das Verhältnis Bewerber zu Ausstellern. Bei den Bewerbern sollten Sie zudem versuchen, eine quantitative Angabe zu Ihrer Zielgruppe vom Veranstalter zu erhalten.
3. Stellenangebote

Für Bewerber: Das „A und O“ einer Jobmesse für Studenten, Absolventen und Young Professionals! Hier sollte es für Dich wesentlich sein, zu erfahren, ob zum einen für Dich konkrete Angebote vorhanden sind – wird u.U. auch klar durch die teilnehmenden Unternehmen – und zum anderen, ob Du Dich über ein in Frage kommendes Angebot in einem Einzelinterview mit einem Unternehmensvertreter unterhalten kannst.

Für Unternehmen: Machen Sie Ihre Angebote schon vor der Messe bekannt und lassen Sie sich geeignete Kandidaten zuteilen. Ihr Vorteil: Geringer Aufwand, hoher Nutzen!

4. Beratung

Für Bewerber: Gängiges Verfahren ist es inzwischen, dass Du Dich auf die Messe vorbereitest, zumal wenn es um konkrete Stellen gehen wird. Die Warm-Up`s bieten Dir kostenlos Bewerbungs-Know-How von Experten. Aber es sollte Dir klar sein, dass hierbei auch versucht wird, Dich zu rekrutieren, egal ob für Consulting- oder Beratungsunternehmen.

Für Unternehmen: Konkrete Hilfestellungen aus der täglichen Arbeit helfen Bewerbern ungemein. Darüber hinaus sollten Bewerber auch konkrete Hinweise auf weiterbildende Maßnahmen in einem künftigen Arbeitsverhältnis erhalten.
5. Qualität

Für Bewerber: Nur weil etwas so ist wie es ist, muss es nicht optimal sein. „Kontinuierliche Optimierung“ könnte die Zauberformel für Bewerber und Aussteller lauten: für Bewerber im Hinblick auf ihre Bewerbungsunterlagen und ihre konkreten Vorstellungen hinsichtlich des Stellenprofils oder der Gehaltsvorstellungen.

Für Unternehmen: Es sollten auch Bewerber interessant sein, die sich beispielsweise als Quereinsteiger „entpuppen“. Warum: Im Zuge des Fachkräftemangels kommen zwangsläufig auch die Kandidaten in Frage, die „fachnahe Studienrichtungen“ studieren.

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